IDEEN Schnellgemachte Umgestaltungen mit großer Wirkung – Start im März
Viele Gartenbesitzer, deren gärtnerische Anlage schon über mehrere Jahre die gleiche Struktur hat, werden es kennen: Sträucher und Büsche sind zu üppig geworden, den Beeten fehlt der Pfiff – kurzum: Eine neue Gestaltung könnte Frische und Kreativität schaffen. Oder: Wer Gartenbereiche als Schotterbeete angelegt hat und diese jetzt umgestalten möchte, braucht Ideen und Rat. Eine optimale Idee ist es, nicht den kompletten Garten in einem Rutsch neu zu gestalten, sondern eher einzelne Gartenbereiche. Also: Jetzt im März mit der Neuanlage zu starten, ist ein guter Zeitpunkt.
Viele Fragen
Bei den Überlegungen tauchen viele Fragen auf: Wann ist die beste Zeit für die Umgestaltung? Was ist zu tun und was gefällt? Welcher Zeit- und Kostenaufwand ist realistisch? „Zunächst ist es wichtig, die Gegebenheiten des betreffenden Gartenbereiches zu betrachten: Wie sind die Licht- und Bodenverhältnisse“, beschreibt Doris Onken-Engelbarts von der Firma Garten- und Landschaftsbau Oeltjen, Hollwege, den ersten Gedanken. Ob mehr Schatten oder volle Sonne auf das Beet falle, beeinflusse die Auswahl der Pflanzen. „Und dann kommt die eigene Vorstellung ins Spiel: was gefällt mir, was mag ich leiden und wie viel Arbeit möchte ich in die Pflege stecken“, so die Fachfrau Gartengestaltung und Kundenberatung.
Struktur anlegen
Bei der Anlage des Bereiches lassen sich verschiedene Möglichkeiten umsetzen: Soll die neu gestaltete Fläche geschwungene Abgrenzungen haben oder eckig oder rund sein. Hilfreich ist allemal auch für kleine Bereiche eine erste Skizze. Dann das Beet abstecken und die Struktur festlegen – vielleicht noch einen Sitzplatz integrieren oder die Abgrenzung mit Pflanzen umrahmen.
Bei der Auflösung eines Schotterbeetes, also nach Entfernen der Steine und Folie, bedarf es eine Aufwertung des Bodens. „Es hängt davon ab, wie lange der Boden mit Schotter bedeckt war. Zur Aktivierung des Bodenlebens eignen sich Kompost und Dünger. Fachlicher Rat ist dabei effektiv“, so Doris Onken-Engelbarts.
Pflanzenauswahl
Hier kommt der eigene Geschmack zum Tragen: Mag man es lieber wild und natürlich oder minimalistisch oder bunt. Mit Staudenbepflanzungen beispielsweise können über die Saison verschiedene Blühphasen erzielt werden. „Auch hier spielen die Licht- und Bodenverhältnisse eine große Rolle. Nur, wenn alles stimmig ist, funktioniert es. Gerade auch bei der Pflanzenauswahl ist fachlicher Rat wichtig: Welche Pflanzen passen zusammen und auch zu den vorliegenden Verhältnissen“, macht die Fachfrau deutlich. Die Gartenbesitzer sollten bei der Neugestaltung keine Angst vor der Entwicklung des Bereiches haben: „Der Gartenbereich entwickelt sich von alleine, man muss ihn lassen. Er ist interessant und schön für die Bewohner anzusehen und verändert sich stetig“.
Von Hildburg Brunken
Nordwest-Zeitung Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG Wilhelmshavener Heerstraße 260 26125 Oldenburg Telefon 0441/9988-01 NWZonline.de
Geschäftsführung Adrian Schimpf Andreas Klatt Stephanie von Unruh