TITELBILD_Erde-in-der-Hand_c-Inken-Pape

Podcast-Tipp

So entsteht richtig gute Blumenerde

Einblick hinter die Kulissen der Erdenproduktion von Floragard

Zum Gärtnern braucht man einen grünen Daumen, ganz viel Erfahrung und gute Blumenerde! Wusstest du eigentlich schon, wie viel Forschung in der Entwicklung von Blumenerden steckt – und wie viel Hightech später beim Abfüllen? Floragard, mit Sitz in Oldenburg, gehört mit mehr als 100 Jahren Erfahrung zu den führenden Erdenanbietern in Deutschland. Die Produkte findet man nicht nur online, in Gärtnereien, Baumärkten und Gartencentern, sondern auch in Baumschulen und bei großen Zierpflanzen- und Gemüseproduzenten. 75 Mitarbeiter am Standort Oldenburg sorgen für Forschung, Vertrieb, Marketing und Logistik – und das nicht nur für Kunden hierzulande, sondern in über 85 Ländern. Im Sortiment sind Allrounderden, Spezialerden, Bio-Erden und sogar vegane Erden – für jede Pflanze und jedes Projekt die richtige Erde.

Um der oben genannten Frage auf den Grund zu gehen, hat Floragard Fenia und Janine vom Podcast GrünGerede eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen der Erdenproduktion zu werfen. Winfried Temming, Leiter der Fachabteilung Gartenbau bei Floragard führt die beiden in der ersten von zwei Podcast-Folgen durch das hauseigene Versuchsgewächshaus und Labor. Seit September 2025 wird bei Floragard umgebaut und unter anderem ein ganz neues Labor eingerichtet. Tatsächlich passiert ein großer Teil der Entwicklung, Optimierung und Qualitätssicherung von Blumenerden im Labor, erklärt Winfried Temming. Wie Floragard den laufenden Betrieb trotz Umbau gemeistert hat, was tagtäglich im Versuchsgewächshaus passiert und woran man gute Blumenerde erkennt, erfährst du bei GrünGerede.

Eine gute Rezeptur allein reicht noch nicht aus, um Blumenerde herzustellen. Floragard lässt seine Substrate und Blumenerden unter anderem im Erden- und Kompostwerk Heinrich Strenge in Ostrhauderfehn produzieren. In der zweiten Podcast-Folge erhalten Fenia und Janine eine exklusive Führung von Kai Holzinger durch das Erdenwerk. Zwischen riesigen Torfbergen, Erdbunkern und Radladern erklärt er ihnen, wie aus verschiedenen Ausgangsstoffen Blumenerde gemischt wird und diese am Ende in den Sack kommt. Dabei steckt in jedem Produktionsschritt eine Menge Hightech – viele Prozesse sind nahezu vollautomatisiert. So läuft auch die eigene Holzfaseranlage vollkommen autark. Dort wird aus Hackschnitzel Holzfaser hergestellt, die wiederum eines der wichtigsten Puzzleteile für die Torfreduktion in Blumenerden ist. Hör unbedingt in die beiden Folgen von GrünGerede rein, um mit in die Welt der Blumenerde einzutauchen und wertvolle Tipps für deinen Gartenalltag zu erfahren – überall da, wo es Podcasts gibt.

Von Janine Schulze

Logo_GrünGerede