So bleibt dein Strandkorb wie neu

Ob Mahagoni oder Teak – die Hölzer hochwertiger Strandkörbe beeindrucken durch ihre natürliche Maserung und Langlebigkeit. Dennoch verlangt das Naturmaterial nach Aufmerksamkeit. In den ersten Jahren genügt es, die Flächen mit handelsüblichen Holzpflegemitteln zu behandeln. Wird die Lasur matt, hilft Anschleifen und ein neuer Anstrich mit einer Holzschutzlasur. Besonders Teakholz profitiert von regelmäßigem Einölen – so bleibt die Farbe frisch und das Holz geschmeidig. Leichte Risse sind kein Grund zur Sorge: Sie entstehen durch natürliche Trocknung und beeinträchtigen die Stabilität nicht.

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Pflegeleichtes Kunststoffgeflecht

Strandkörbe mit PE-Geflecht erleichtern die Pflege enorm. Das strapazierfähige Polyethylen ist unempfindlich gegen Sonne, Regen und Frost. Es zerbricht nicht so leicht und bleicht kaum aus. Für die Reinigung genügt warmes Wasser mit einem milden Haushaltsreiniger; hartnäckiger Schmutz kann behutsam mit einem Hochdruckreiniger auf niedriger Stufe entfernt werden.

Polster und Stoffe sanft reinigen

Die Polster aus imprägnierten Dralon- oder Acrylstoffen lassen sich meist einfach abziehen und bei 30 Grad in der Waschmaschine reinigen. Nicht abnehmbare Bezüge werden vorsichtig mit Seifenlauge und weicher Bürste gereinigt. Gegen modrigen Geruch wirkt Essigwasser. Wichtig ist, dass die Polster vollständig trocknen, bevor sie wieder eingesetzt werden – sonst drohen Stockflecken. Auf aggressive oder chlorhaltige Reiniger sollte grundsätzlich verzichtet werden.

Schutz vor Feuchtigkeit und Schimmel

Eine atmungsaktive Abdeckhaube ist Pflicht. Sie schützt vor Regen und UV-Strahlung, lässt aber genug Luft zirkulieren, damit keine Staunässe entsteht. Nach Regen oder Reinigung sollte der Strandkorb vollständig trocknen, bevor die Haube wieder aufgezogen wird. Wer den Korb im Winter draußen lässt, sollte ihn leicht erhöht aufstellen – etwa auf Ziegel oder Rollen – damit Luft unter ihm zirkulieren kann. Regelmäßiges Lüften verhindert Schimmelbildung.

Von Janine Schulze